Pädiatrie
Die Kinder, die zu uns kommen
haben Störungen oder Probleme in folgenden Bereichen:
Wahrnehmungsverarbeitung
Dazu zählt die Empfindung des Körpers, die Bewegungen, der
Gleichgewichtssinn. Sind diese gestört kommt es bei den Kindern
zu hyperaktiven Erscheinungsbildern oder sie wirken eher antriebsarm.
Sie zeigen Koordinationsprobleme, Angst vor bestimmten Bewegungen, z.b.
auf Klettergerüsten, beim Balancieren. Manche Kinder sind sehr
grob in Ihren Bewegungen und können Ihre Kraft schlecht dosieren.
Andere suchen sich förmlich Reize: stoßen sich, lassen sich
hinfallen, laufen, springen enorm viel. In gewissem Maße ist das
alles normal und muss differenziert betrachtet werden. Dafür wird
zu Beginn der Therapie eine gezielte Befunderhebung durchgeführt.
Bewegungsstörungen
Diese können nach einer frühkindlichen Hirnschädigung
auftreten oder nach Traumen (Unfällen), wodurch es zu einem Sauerstoffmangel
im Gehirn gekommen ist. Es zeigen sich schlaffe oder spastische Lähmungserscheinungen,
bestimmte abnorme Bewegungsmuster, Koordinationsstörungen oder
fehlende Reaktionen, z.b. die fehlende Abstützreaktion.
Verhalten
Dazu zählen Störungen des Sozialverhaltens oder auch des emotionalen
Verhaltens, z.b. Vorliegen einer Depression, Eßstörungen
oder psychotische Störungen u.a. Die Ursachen sind vielfältig.
Auch hier kann z. B. eine Hirnschädigung eine Ursache sein, des
weiteren Stoffwechselstörungen, ein soziales Umfeld/Familiensituation
mit negativem Einfluss oder auch genetische Festlegungen.
Entwicklung
Aus den unterschiedlichen Ursachen heraus kann auch eine Entwicklungsverzögerung
auftreten. Diese kann Entwicklungsbereiche wie die Grob- und Feinmotorik
betreffen, Sozialverhalten, kognitive Entwicklung, die Sprach- oder
Spielentwicklung.
Die Behandlung
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