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SI-Konzept
(Sensorische Integration) nach Jean Ayres
Die sensorische Integration
sortiert, ordnet und vereint alle sinnlichen Eindrücke des Individuums
zu einer vollständigen und umfassenden Hirnfunktion.
Sinnesintegration ist die sinnvolle Ordnung und Aufgliederung von Sinneserregung,
um diese auch nutzen zu können. Diese Nutzung kann in einer Wahrnehmung
oder Erfasssung des Körpers oder der Umwelt bestehen, aber auch
in einer Anpassungsreaktion oder einem Lernprozeß oder auch in
der Entwicklung bestimmter neuraler Tätigkeiten. Durch die sensorische
Integration wird erreicht, daß alle Abschnitte des Zentralnervensystems,
die erforderlich sind, damit ein Mensch sich sinnvoll mit seiner Umgebung
auseinandersetzt, miteinander zusammenarbeiten und er dabei eine angemessene
Befriedigung erfährt. Störungen der sensorischen Integration
sind die Grundlage für viele, wenn auch nicht alle Lernstörungen.
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